Meinungsfreiheit für Fortgeschrittene: frei von Meinungen zu sein.

Oder aber: Meinungen sind das Letzte, was uns bleibt, wenn wir begriffen haben,

dass es mit unserem Denken und Sprechen nicht allzu weit her ist.

 

 

Ausgewählte Pressestimmen

 

In essayistischem Ton adressiert Brunner meisterhaft die sprachlichen Grundlagenunserer Wahrnehmung und unseres (Miss-)Verstehens. Sein Buch ist ein Wunderwerk des Findens und Erfindens, der "Bilder und Einbildungen".

Thomas Ballhausen auf literaturhaus.at, April 2017

 

Ein großes kleines Buch, das oft und oft in die Hand genommen werden will, in dem dinge gern zu Ende und/oder völlig neu gedacht werden. Intelligent, poetisch, philosophisch, witzig, erhellend, überraschend und dazu mit einer guten Portion Selbstironie.

Nicole Mahal in: Podium, 183-184/2017

 

Wirklichkeitssetzungen, die die Interdependenz von Blick und Objekt, von Ich und Welt verdeutlichen. [...] Ein Buch, das man, einmal zu lesen beginnend, nicht mehr so leicht aus der Hand legt!

Petra Ganglbauer auf gangway.net, Februar 2017

 

Helwig Brunners Denkmal für Schnee ist voller Überraschungen, seltsamer Konsistenzen und frechem Aussäen von poetischen Krumen, die schon austreiben, noch ehe sie den Boden berühren.

Helmuth Schönauer auf Lesen in Tirol (lesen.tibs.at), November 2015

 

Diese Gedichte Helwig Brunners zeugen vom gekonnten Umgang mit Gedanken und Sprache. Sie sind keine leichte, aber lohnende Lektüre, emotional, lakonisch, listig, schön, schlau und skurril.

Michael Starcke auf lyrikwelt.de, Juli 2015

 

... ein hervorragender Text, ein Text, der hervorragt. Helwig Brunner ist [...] ein durchaus bemerkenswertes Stück allerlebendigster Literaturtheorie gelungen. Kurz-Poetologie könnte man das nennen. Kurz-Philosophie.

Vasile V. Poenaru in: Aurora - Magazin für Kultur, Wissen und Gesellschaft, Juni 2015

 

Souverän und avanciert also zeigt sich auch die jüngste Veröffentlichung des erfahrenen Lyrikers.

Petra Ganglbauer auf www.gangway.net, März 2015

 

Sprachskepsis klingt immer wieder an, findet aber wunderbar tröstliche Melodien.

Walter Titz in: Kleine Zeitung, März 2015

 

Worte, die die Welt einfangen: Helwig Brunner liefert hellsichtige Texturen.

Björn Hayer in: Buchkultur, März 2015

 

Helwig Brunner [...] is a prominent voice in Austrian poetry.

Isabel Fargo Cole auf no man's land #8/2013

 

Poesie und Philosophie gehen hier eine überaus fruchtbare Einheit ein.

Günter Vallaster auf www.gangway.net, September 2013

 

In Brunners Prosagedichtband Vorläufige Tage tritt uns eine hohe Sensibilität für die prekäre Offenheit des Augenblicks entgegen, der sich in der nächsten Sekunde als gelebtes Leben niederschlägt.

Udo Kawasser in: Der Standard/Album, November 2012

 

Der besondere Reiz von Helwig Brunners Rätselgedichten liegt im Charme der Umkehrung. Ein poetisches und gedankliches Sprachspiel, bei dem der Autor als Anwalt der sprachlosen Dinge den stummen Objekten seine Stimme leiht. Dabei entstehen lakonische, sinnlich unmittelbar ansprechende und zugleich philosophisch mehrdeutige Bilderrätsel von stiller Ironie.

Michaela Schmitz auf www.literaturhaus.at, Mai 2012

 

Mit den Rätselgedichten hat Helwig Brunner etwas publiziert, was auch weniger geeichten Dichtungs-Lesern gefallen wird. Doch mehr als das Ratespiel, welchen Begriff er beschreibt, ist es noch die Eindringlichkeit seiner Worte, die innehalten lässt.

Robert Preis in: Kleine Zeitung/G7, März 2012

 

Ein eindrucksvolles und eindringliches Prosagedicht. Chapeau!

Rudolf Kraus in: Bücherschau 4/2011

 

Wirklich lesenswert.

Nils Jensen in: Buchkultur 138 A/2011

 

Helwig Brunner gilt mittlerweile als einer der bedeutendsten Lyriker im deutschsprachigen Raum.

Gerhard Melzer in: steirische berichte 1/2010

 

Kein Kitsch, keine Spielchen, kein Überschwang – reine Poesie.

kritik.puaschitz.at, März 2009

 

Helwig Brunner ist ein Meister des Simulacrums, der Bild-Bild-Kongruenz, der Bildsetzung und des Sehens von Bildern in Bildern und Schriften in Bildern.

Günter Vallaster auf www.literaturhaus.at, Juli 2008

Brunners wunderschönes Prosagedicht „Vorläufige Tage“ kreist um die Unfähigkeit des Dichters (und der Sprache), der menschlichen Existenz gerecht zu werden.

Christian Stenner in: Korso, April 2008

Brunners Lyrik ist nie anmaßend oder überkandidelt, sie ist im wahrsten Sinne des Wortes natürlich – und das ganz ohne Klischees oder überkommene Idyllen.

Wolfgang Kühnelt in: Falter 16/2008

... so noch nie gehörte, stille, große Töne ...

Werner Krause in: Kleine Zeitung, Dezember 2006

Qualitätvolle, spannende Rollenprosa ...

Robert Schediwy in: Bücherschau 173/2006

Spätestens mit den „grazer partituren“ (2004) hat Helwig Brunner seine Position als einer der bedeutendsten österreichischen Lyriker bestätigt.

Frido Hütter in: Kleine Zeitung, Februar 2006

Bei Helwig Brunner wird man schon nach den ersten Gedichten darauf aufmerksam, dass er andere Augen und Ohren hat.

Janko Ferk: „Kafka und andere verdammt gute Schriftsteller“, Hermagoras Verlag, 2005

 

Eine wunderbare Landvermessung ...

Frido Hütter in: Kleine Zeitung, März 2004

 

… mit Durs Grünbein nach „Arabien“, mit Dieter M. Gräf nach Indien oder Kalifornien und in den starken Prosagedichten des Grazers Helwig Brunner zurück an den „Alpenrand“. Und so weiter.

Hans Ulrich Gumbrecht in: Literaturen, Jänner 2003

 

Helwig Brunners Lyrikband besticht durch klare Konstruktionen und sehr sensiblen Umgang mit der Sprache.

Conny Stachl in: megaphon, August 2002

 

Hier ist kein Wort zuviel gesagt; die Bilder illustrieren nichts mehr, sondern schaffen sich einen neuen, einen eigenen Ort, an dem sie bestehen können.

Christian Teissl auf www.literaturhaus.at, März 2002

 

Mit Helwig Brunner hat die Naturdichtung einen Exponenten gefunden, der sich als doppelter Fachmann auszeichnet.

Marietta Böning auf www.derStandard.at, Mai 2002

 

Seine Texte zeichnen sich durch eine präzise Sprache mit knappen Bildern aus, lyrisch erzählt und von auffälliger Musikalität.

LIT’FORM, Zeitschrift des Westfälischen Literaturbüros, 2/2001